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Lernen

Arbeitsformen

Digitale Medien im Schulalltag

Die Erziehung zur Selbstständigkeit und zum eigenverantwortlichen Lernen in der Gemeinschaft ist uns ein besonderes Anliegen, damit alle Kinder entsprechend ihren Möglichkeiten und ihrem Lerntempo lernen können. Die individuelle Förderung eines jeden einzelnen Kindes liegt uns sehr am Herzen. Daher öffnen wir unseren Unterricht für die unterschiedlichen Lernwege, Interessen und Lernstände der Kinder und setzen vielfältige Materialien ein, die sich zum Teil von Kind zu Kind deutlich unterscheiden. 

Arbeitsformen 

In unserem Unterricht wechseln sich Phasen des lehrerzentrierten Unterrichts mit Phasen schülerzentrierten Unterrichts und angeleiteter Reflexion ab. Wir sind davon überzeugt, dass es der Methoden- und Aufgabenmix ist, der zu einem soliden Fundament an Kompetenzen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Einstellungen führt. 

Dabei versuchen wir, möglichst fächerübergreifend an Klassenthemen zu arbeiten, d.h. möglichst viele Fächer zu einem Thema zu verknüpfen (v.a. in Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik). Die von der Lehrkraft gewählten Unterrichtsangebote und offenen Aufgabenstellungen sorgen dafür, dass jedes Kind seinem Lernstand gemäß arbeiten und dazulernen kann.

Die Lehrkraft übernimmt dabei die Lernbegleitung, strukturiert Aufgaben vor, leistet Hilfestellung im Prozess und reflektiert mit den Kindern über den Lernprozess sowie über Lernziele. Die Kinder arbeiten in Einzelarbeit oder je nach Lernziel in Partner- und Gruppenarbeit. 

So finden sich bei uns an der Bodelschwingh-Schule:

  • Gemeinsame Aufgabenstellungen die individuell auf unterschiedlichen Niveaus bearbeitet werden können. 
  • Pflichtarbeit: Arbeit in z.T. individuell unterschiedlichen Heften bzw. Aufgabensammlungen oder auch am Laptop/Tablet, v.a. in den Lernbereichen Mathe, Lesen, Rechtschreiben, Grammatik (in den Heften meist mit Aufgabenplänen) 
  • Freiarbeit: Offenes Angebot an handlungsorientierten Materialien und Aufgaben im Klassenraum 
  • Projektorientierter Unterricht: Die Kinder recherchieren und arbeiten zu einem selbst gewählten oder vorgegebenen Thema über einen bestimmten Zeitraum und präsentieren anschließend ihre Arbeitsergebnisse. 
  • Werkstatt- und Stationenarbeit: Handlungsorientierte Materialien zu einem Thema werden in den Lernfluren oder im Klassenraum durch die Lehrkraft angeboten. Die Kinder bearbeiten innerhalb dieses Angebots Pflicht-/ Wahlaufgaben und dokumentieren ihre Arbeit.

Dabei verfolgen wir verschiedene fachbezogene und fächerübergreifende Unterrichtskonzepte sowie Förder- & Forderaktvitäten:

Deutsch

„Lesen und Schreiben im Zusammenhang“: ganzheitliches Konzept zum Lesenlernen durch das Schreiben mit der Anlauttabelle; „Schreibzeit“ als Zeit zum Verfassen individueller Texte (gebunden zum Klassenthema, zu einer Textsorte oder auch frei) & Schreibkonferenzen zur Reflexion der Texte; durchgängiges Rechtschreibkonzept Jg. 1-4; Leseförderung v.a. durch individuelle Lesehefte, Arbeit an Lesestrategien, freie Lesezeiten, Besuche der Stadtbücherei und Autorenlesungen; Angebote für Deutsch als Zielsprache (DaZ) und zur Förderung der Phonologischen Bewusstheit (Stufe 1/2) / Rechtschreibförderung (Stufe 3/4) 

Mathe

besondere Berücksichtigung der Vorläuferfähigkeiten in der Stufe 1/2; entdeckender, handlungsorientierter und stark auf Zusammenhänge & Begründungen abgestellter Mathe-Unterricht; Reflexion von Rechenwegen und Lösungsstrategien; „Mathehelden-Zeit“ in Kooperation mit einer Mathe-Therapeutin; Möglichkeit zur Teilnahme an Mathe-Wettbewerben (Känguru der Mathematik e.V. | Startseite (mathe-kaenguru.de) und Landesweiter Mathematikwettbewerb der Grundschulen in NRW (grundschulmathewettbewerb-nrw.de) für mathe- und knobelbegeisterte Kinder

Sachunterricht

Sachunterrichts-Thema (auch „Forscherthema“) als handlungsorientiertes und fächerübergreifendes Klassenthema (v.a. mit Deutsch, Musik & Kunst); Radfahrtraining in Klasse 2 (ADAC-Sicherheitstraining) und Ende Klasse 4 (Erwerb des Fahrrad-Führerscheins mit der Verkehrs-polizistin); Rollstuhlprojekt (in Kooperation mit Körbe für Köln (koerbe-fuer-koeln.de); Arbeit im Schulgarten und auf dem naturnahen Schulhofkritische Mediennutzung als ausdrückliches Klassenthema in Stufe ¾; Angebote zum Programmieren mit „Caliope“ und „Lego Mindstorms“ in Stufe 3/4; Besuch außerschulischer Lernorte (Kölner Zoo, WDR Kinderstudio, „Kinderakademie“ der Uni Köln u.a.)

Sport

Schwimmunterricht in Klasse 2; Teilnahme am „Hürther Schwimm-Cup“ und am Hürther Fußball-Kids‘-Cup (Grundschulmeisterschaften); Teilnahme an den „Kölner Talenten: Leichtathletik“; Schlittschuhtag (Ausflug nach Troisdorf)

Musik

„1-2-3 – Dabei!“ (Nachfolge-Projekt von „JeKITS“) in Kooperation mit der Josef Metternich-Musikschule | Stadt Hürth (huerth.de); Teilnahme an Projekten und Angeboten des WDR-Sinfonie-Orchesters Köln (z.B. „Dackl“ im Klassenzimmer) und der Kinderoper Wien (Aufführung der Kinder-„Zauberflöte“ in der Schule)

Religion

evangelischer Religionsunterricht für alle Kinder; regelmäßige Schulgottesdienste in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Hürth (Martin-Luther-King Kirche) oder im Schulgebäude mit dem Diakon Kai Oppenberg und der Kirchenmusikerin Veronika Metzger; Einschulungs- und Entlass-Gottesdienste zu Beginn und Ende der Grundschulzeit; Projekttag „Kirche entdecken“ in Jg. 1; Chor-AG unter der Leitung der Kirchenmusikerin Denise Seidel

Digitale Medien

Entsprechend der Lebenswirklichkeit der Kinder gehören die digitalen Medien bei uns zum alltäglichen Unterricht. Jede Klasse ist mit mehreren Laptops sowie WLAN ausgestattet (bei durch die Stadt Hürth noch zu optimierender Bandbreite) und fast alle Klassenräume verfügen inzwischen über ein digitales, interaktives Board. So können z.B. digitale Bilder für den Gebrauch im Plenum schnell aufgerufen oder eine Information aus dem Internet zu einer aufkommenden Fragestellung schnell recherchiert werden. Zudem sind wir dabei, einen Bestand an Tablets aufzubauen.

Der tägliche Tagesplan (Klassen ½) oder der englische Day-Manager (Klassen ¾) werden am digitalen Board von den Kindern selbst moderiert, und auch viele andere Anwendungen des Boards werden durch die Kinder erlernt. Zudem haben wir einen „Computerraum“, der je nach Situation und Aufgabe, durch einzelne Kinder, Kleingruppen oder im Klassenverband genutzt wird.

Derzeit schulen wir die Kinder im Umgang mit der Hard- und Software/Apps, setzen die digitalen Medien zur Differenzierung und Individualisierung ein und thematisieren die kritische Medien- und Informationsnutzung v.a. in der Stufe 3/4.

Konkret nutzen wir die digitalen Medien derzeit v.a.

  • für die Arbeit mit der Lernsoftware Flex und Flo, Blitzrechnen, Schreiblabor und
  • Lernwerkstatt, den Programmen Word und Powerpoint sowie Internetbrowsern,
  • für die Arbeit mit den Internet-Plattformen „ANTON“, „Antolin“, „Leseludi“ und „Schreibsusi“
  • mit jeweils individuellen Zugängen für jedes Kind und der Möglichkeit für die Lehrkraft, für jedes Kind personalisierte Übungen zu hinterlegen
  • für die Arbeit mit von den Lehrer:innen erstellten digitalen Pinboards (Padlet/TaskCard)
  • für die Recherche im Internet zur Informationsbeschaffung im Rahmen individueller
  • Präsentationsvorbereitungen oder Projekte
  • für die Textverarbeitung in Word oder die Erstellung einer Präsentation in PowerPoint
  • zur Bearbeitung von Aufgaben innerhalb der Werkstatt- und Stationenarbeit
  • für Videocalls

Unser erprobtes Distanzlernkonzept im Falle von Schulschließungen besteht seit 2021 aus einer Kombination von Wochenplänen, digitalen Pinboards (Padlets/Taskcards), täglichen Video- Calls in der Kleingruppe von max. 7 Kindern und dem datensicheren Messengerdienst „Sdui“ zur Rückmeldung von Arbeitsergebnissen.