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Erziehung und Unterricht

Werte und Erziehung

Differenzierung und Individualisierung

Digitale Medien im Schulalltag

Werte und Erziehung

 

Eine im Alltag gelebte, erziehende Lernkultur ist uns wichtig. Respekt gegenüber allen Menschen in ihrer Vielfalt, Verständigungsbereitschaft, Offenheit, Solidarität und Toleranz begreifen wir als Selbstverpflichtung für uns Lehrkräfte und bemühen uns, den Kindern diese Haltungen authentisch vorzuleben. Entsprechende Erziehungsziele sind ständige Begleiter zu jeder Zeit – ob wir wollen oder nicht, ob bewusst oder unbewusst.

Selbst- und Sozialkompetenz, Neugierde, Frustrationstoleranz, Selbsteinschätzungs-, Kommunikations-, Kooperations-, Team- und Konfliktfähigkeit sowie Lernfreude und -motivation kann nur wachsen, wenn sich Kinder mit ihren Stärken und Schwächen in der Gemeinschaft als wertvoll und anerkannt erfahren und ihnen Eigenverantwortung und Selbstständigkeit im Lernprozess zugestanden wird. Dieser Grundgedanke prägt unser alltägliches Miteinander an der Bodelschwingh-Schule und bildet den Rahmen für unser pädagogisches Konzept.

Auch wenn wir die Individualisierung des Lernens groß schreiben: Die Gemeinschaft ist uns sehr wichtig! Dabei geht es uns vor allem um das friedliche Miteinander, das auch an unserer Schule keine reine Selbstverständlichkeit ist. Ein gutes Miteinander ist Arbeit – Interessen müssen immer wieder ausgehandelt werden. Dabei auch das demokratische Miteinander frühzeitig zu lernen, ist ein sehr wichtiges Lernziel. Bei alldem helfen und diese Ansätze:

 

Regeln und Rituale

Dazu zählen viele kleine Alltagshandlungen und -abläufe, die den Kindern Sicherheit geben, weil sie eben „immer so“ stattfinden: der „Offene Anfang“ beim morgendlichen Ankommen in der Klasse, die Präsenz der Klassenlehrkraft im ersten Unterrichtsblock (wir vermeiden FachlehrerInnenunterricht in der 1./2. Stunde), die Moderation des Tagesplans bzw. Day Managers, die Klassenregeln zum leisen Arbeiten und die Gesprächsregeln, die Aufräummusik, das gemeinsame Frühstück in der Klasse mit täglichem Vorlesen uvam.

Klassenrat

Der Klassenrat ist bei uns an der Schule eine Klassenversammlung, die alle ein bis zwei Wochen zusammenkommt und den Rahmen dafür bietet, aktuelle Konflikte und Wünsche der Kinder in vertrauensvoller Atmosphäre mit dem/der KlassenlehrerIn zu besprechen. Ebenso haben hier Erfolge und andere schöne Erlebnisse der Kinder oder der ganzen Klasse ihren Platz.

Schülerparlament

Das Schülerparlament gibt es bei uns schon seit 2012. Einmal wöchentlich treffen sich dort die KlassensprecherInnen und besprechen Probleme, Wünsche und Ideen, die aus den Klassenräten der einzelnen Klassen zusammengetragen wurden.

Schülerversammlung

Bei unseren Schulversammlungen in der Aula treffen sich alle Kinder und LehrerInnen in der Aula. Auf der Bühne stellt das Schülerparlament seine Arbeit vor, es werden Preise und Pokale für Wettbewerbe oder Turniere verliehen sowie Abstimmungsergebnisse oder Theater-/ Musikaufführungen einzelner Klassen der Schulgemeinschaft präsentiert.

Programm "Gewaltfrei lernen"
Differenzierung und Individualisierung im Unterricht

 

In unserem Unterricht wechseln sich generell Phasen des LehrerInnen zentrierten Unterrichts mit Phasen schülerInnen zentrierten Arbeitens und angeleiteter Reflexion ab. Wir sind davon überzeugt, dass es der Methoden- und Aufgabenmix ist, der zu einem soliden Fundament an Kompetenzen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Einstellungen führt. Dabei versuchen wir, inhaltlich möglichst fächerübergreifend an Klassenthemen zu arbeiten, d.h. für die Kinder möglichst viele Fächer zu einem Thema zu verknüpfen (gut möglich v.a. in Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik). Die von der Lehrkraft gewählten Unterrichtsangebote und offenen Aufgabenstellungen sorgen dafür, dass jedes Kind seinem Lernstand gemäß arbeiten und dazulernen kann. Die Lehrkraft übernimmt dabei die Lernbegleitung, strukturiert Aufgaben vor, leistet Hilfestellung im Prozess und reflektiert mit dem Kind über den Lernprozess sowie individuelle Lernziele. Die Kinder arbeiten in Einzelarbeit oder je nach Lernziel in Partner- und Gruppenarbeit.

So finden sich bei uns an der Bodelschwingh-Schule:

Frontalunterricht und gemeinsame Aufgabenstellungen

*die individuell auf unterschiedlichen Niveaus bearbeitet werden können

Pflichtarbeit

Arbeit in den z.T. individuell unterschiedlichen Heften bzw. Aufgabensammlungen, v.a. in den Lernbereichen Mathe, Lesen, Rechtschreiben, Grammatik (meist mit Aufgabenplänen)

Freiarbeit

Offenes Angebot an handlungsorientierten Materialien und Aufgaben im Klassenraum

Projektorientierter Unterricht

Die Kinder recherchieren und arbeiten zu einem selbst gewählten oder vorgegebenen Thema über einen bestimmten Zeitraum (u.A. in Projektwochen) und präsentieren anschließend ihre Arbeitsergebnisse.

Werkstatt- und Stationenarbeit

Handlungsorientierte Materialien zu einem Thema werden in den Lernfluren oder im Klassenraum durch die Lehrkraft angeboten und die Kinder bearbeiten innerhalb dieses Angebots Pflicht-/ Wahlaufgaben und dokumentieren ihre Arbeit in Arbeitsplänen

Verschiedene fachbezogene und -übergreifende Unterrichtskonzepte, Förder- & Forderangebote sowie Aktvitäten ergänzen diese Arbeit, u.a.:

Deutsch

„Lesen und Schreiben im Zusammenhang“: Lesen lernen ohne Fibel, ganzheitliches Konzept zum Lesenlernen durch das Schreiben mit Hilfe einer Anlauttabelle, „Schreibzeit“  Zeit zum Verfassen individueller Texte, gebunden zum Klassenthema, zu einer Textsorte oder auch frei nach den Ideen der Kinder Schreibkonferenzen, Besuche der Stadtbücherei, Autorenlesungen, Angebote für Deutsch als Zielsprache (DaZ) und zur Förderung der Phonologische Bewusstheit  Kleingruppenförderung innerhalb des Unterrichtsvormittags

Mathe

individuelle Einzelförderung in Kooperation mit einer Mathe-Therapeutin, Rechenkonferenzen, Mathe-Wettbewerbe: Einmal jährlich können besonders begabte Kinder am Landeswettbewerb Mathematik teilnehmen und sich für mögliche weitere Runden qualifizieren. Außerdem nimmt unsere Schule regelmäßig im März am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ der Humboldt-Universität Berlin teil. Hier können sich interessierte Schüler*innen komplexen mathematischen Knobel-/Denkaufgaben stellen und Preise gewinnen.

Sachunterricht

Programmieren mit Calliope und Lego Mindstorms, Radfahrtraining: In Klasse 2 findet bei uns auf dem Schulhof das ADAC-Sicherheitstraining auf dem Fahrrad statt. Ende Klasse 4 gibt es ein weiteres Radfahrtraining im Straßenverkehr mit unserer/unserem BereichspolizistIn. Dieses wird durch eine theoretische sowie eine praktische Prüfung abgeschlossen. Zudem wird die Verkehrssicherheit des eigenen Fahrrads durch die Polizei mit einer Prüfplakette versehen

Arbeit im Schulgarten und auf dem naturnahen Schulhof

Besuch außerschulischer Lernorte, z.B. Zoo, Gymnicher Mühle, Imker, Otto-Maigler-See, WDR Kinderstudio, Schlittschuhhalle Projektwoche Natur, „Kinderakademie“ der Uni Köln, Rollstuhlprojekt in Kooperation mit „Körbe für Köln“

Sport

Hürther Schwimm-Cup, Kölner Talente Leichtathletik, „BOlympiade“

Musik

„Jekits“: Jedem Kind ein Instrument, Tanz oder Singen in Kooperation mit der Hürther Musikschule Josef Metternich

Religion

Pfarrerin Christiane Birgden

Als evangelische Grundschule freuen wir uns über eine gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Hürth. Regelmäßige Schulgottesdienste, die im Religionsunterricht vor- und nachbereitet werden, der unmittelbare Kontakt mit der Pfarrerin Frau Birgden sowie ein Chor in unserer Offenen Ganztagsschule unter der Leitung der Kantorin Frau Pepsik und damit verbundene Aufführungen in Schule und Kirchengemeinde führen zu einem für beide Seiten fruchtbaren Austausch.Natürlich sind auch nicht evangelische Kinder an unserer Schule willkommen solange sich die Eltern mit den oben genannten Aktivitäten einverstanden erklären.

Martin Luther King Kirche am Villering

Wöchentliche Schulgottesdienste in Martin-Luther-King
Jeden Dienstag, wenn unser Glockenspiel um 9:45 Uhr erklingt, rollt eine quirlige Busladung von rund 80 Kindern – begleitet von ihren Lehrerinnen und Lehrern – in den Villering, um gemeinsam Schulgottesdienst zu feiern. Die im Wechsel gesprochene Liturgie, die ungewohnte Sprache der Psalmen, der wie ein Zelt geformte Kirchraum“ Vieles ist den Kindern, wenn sie zum ersten Mal zum Schulgottesdienst kommen, noch fremd. Doch mit der Zeit wachsen sie hinein in unsere Tradition, beherrschen mehr und mehr den auf Kinder abgestimmten Gottesdienstablauf. In Religionsunterricht und Schulgottesdiensten lernen sie die Geschichten und Gestalten der Bibel und die Festzeiten des Kirchenjahrs kennen. Viele Lieder und einige Gebete sind durch Gesten unterstützt, das macht sie einprägsamer. Wichtig ist mir das Element der Beteiligung. Selbst Stellung beziehen, in einfachen Worten von und zu Gott reden“ das kann gar nicht früh genug eingeübt werden. Nach vier Jahren heißt es Abschied nehmen. Im feierlichen Abschlussgottesdienst geben wir den Kindern das Beste mit, was wir haben: Gottes Segen, der sie auch in der nächsten Lebensphase begleiten soll. Wir, die Evangelische Kirchengemeinde Hürth, freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der einzig evangelischen Grundschule in der Region.

Pfarrerin Christiane Birgden
E-Mail: birgden@kirche-koeln.de

Digitale Medien im Schulalltag

 

Entsprechend der Lebenswirklichkeit der Kinder gehören die digitalen Medien bei uns zum alltäglichen Unterricht. Jede Klasse ist mit mehreren Laptops sowie wlan ausgestattet (bei durch die Stadt Hürth noch zu optimierender Bandbreite) und alle Klassenräume verfügen inzwischen über ein digitales, interaktives Board. So können z.B. digitale Bilder für den Gebrauch im Plenum schnell aufgerufen oder eine Information aus dem Internet zu einer aufkommenden Fragestellung schnell recherchiert werden.

Der tägliche Tagesplan (Klassen ½) oder der englische Day-Manager (Klassen ¾) werden am digitalen Board von den Kindern selbst moderiert, und auch viele andere Anwendungen des Boards werden durch die Kinder erlernt. Zudem haben wir einen „Computerraum“, der je nach Situation und Aufgabe, durch einzelne Kinder, Kleingruppen oder im Klassenverband genutzt wird.

Worauf wir im Sommer 2022 noch warten, ist eine angemessene Anzahl von Tablets für die Hand der Kinder. Sobald sie verfügbar sind, erhöhen sich die Möglichkeiten zur Einbindung der digitalen Medien in den Unterricht noch einmal um ein Vielfaches.

Derzeit schulen wir die Kinder im Umgang mit der Hard- und Software/Apps, setzen die digitalen Medien generell zur Differenzierung und Individualisierung ein und thematisieren die kritische Medien- und Informationsnutzung v.a. in der Stufe 3/4. Konkret nutzen wir die digitalen Medien derzeit v.a.

  • für die Arbeit mit der Lernsoftware Flex und Flo, Blitzrechnen, Schreiblabor und
  • Lernwerkstatt, den Programmen Word und Powerpoint sowie Internetbrowsern,
  • für die Arbeit mit den Internet-Plattformen „ANTON“, „Antolin“, „Leseludi“ und „Schreibsusi“
  • mit jeweils individuellen Zugängen für jedes Kind und der Möglichkeit für die Lehrkraft, für jedes Kind personalisierte Übungen zu hinterlegen
  • für die Arbeit mit von den Lehrer*innen erstellten digitalen Pinboards (Padlet/TaskCard)
  • für die Recherche im Internet zur Informationsbeschaffung im Rahmen individueller
  • Präsentationsvorbereitungen oder Projekte
  • für die Textverarbeitung in Word oder die Erstellung einer Präsentation in PowerPoint
  • zur Bearbeitung von Aufgaben innerhalb der Werkstatt- und Stationenarbeit
  • für Videocalls

Unser erprobtes Distanzlernkonzept im Falle von Schulschließungen besteht seit 2021 aus einer Kombination von Wochenplänen, digitalen Pinboards (Padlets/Taskcards), täglichen Video- Calls in der Kleingruppe von max. 7 Kindern und dem datensicheren Messengerdienst „Sdui“ zur Rückmeldung von Arbeitsergebnissen.